Achtsame Morgenroutine

Achtsame Morgenroutine

Erst einmal vorweg: Ich will mit diesem Artikel nicht sagen, dass jeder eine Morgenroutine haben muss oder sie das Allheilmittel für alle Herausforderungen des Lebens ist. (Das wäre ja auch zu schön, oder?)

Allerdings habe ich für mich festgestellt, dass ich sortierter, fokussierter und achtsamer in den Tag starte, seitdem ich für mich eine Morgenroutine entwickelt habe.

Das erste mal bin ich vor ca. 14 Jahren auf das Thema gestoßen und zu dem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, dass es so etwas wie eine Morgenroutine ÜBERHAUPT gibt. Ehrlich gesagt, hatte ich mir bis dahin keine Gedanken darüber gemacht.

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Damals hatte ich mir einen etwas längeren Wellness-Urlaub gegönnt. Das bedeutete für mehrere Tage entspannen, gesund & lecker essen, Massagen, Schlammbäder, Sauna, Golfen und jeden Morgen eine halbe Stunde die 5 Tibeter machen.

Mir haben die Fünf-Tibeter (das sind 5 Yoga-Übungen) sehr viel Spaß gemacht, sodass ich jeden Morgen an der kurzen Yoga-Sitzung teilnahm. Die Leiterin, eine muskulöse Frau Ende 40, fragte uns am dritten Tag: „Wie beginnt ihr euren Morgen?“

Gut, wir waren im Wellnessurlaub, da war jeder Morgen schön, entspannt, mit einem reichhaltigen Frühstück…

Aber meine normale Morgenroutine… naja, die existierte ehrlich gesagt nicht wirklich, oder sie sah so aus:

Der Wecker klingelte; ich drückte ungefähr 5 x die Snooze-Taste, bis ich endlich aufstand und dann musste alles schnell gehen: Zähne putzen, Anziehen, Schminken, Brot schmieren, raus aus dem Haus…

Das ist nicht wirklich eine Morgenroutine, sondern einfach ein Ablauf, den es braucht, um das Haus zu verlassen und den Tag in der Schule, an der Uni oder auf der Arbeit anzutreten.

Die Yogaleiterin erzählte uns von ihrer Routine: „Wenn ich aufstehe, koche ich mir erst mal einen Kaffee, schäume etwas Milch auf, gebe einen Spritzer Karamellsirup dazu, setze mich mit der Tasse auf den Balkon (auch im Winter) und lasse mir eine halbe Stunde Zeit, um wach zu werden, meine Gedanken zu sortieren und genieße meinen Latte macchiato.“

Ich dachte, wow, dass klingt echt gemütlich. Aber wer hat denn bitte morgens eine halbe Stunde Zeit, um einen Kaffee zu trinken und einfach rumzusitzen? (Meinen Kaffee habe ich getrunken, während ich mich geschminkt habe und es kam nicht selten vor, dass ich mir an dem heißen Getränk die Zunge verbrannte.)

Als der Urlaub vorbei war und mein Alltag mich zurück hatte, probierte ich es einfach mal aus. Ich bin tatsächlich eine halbe Stunde früher aufgestanden. Es ist mir überraschend leicht gefallen, die Snooze-Taste nicht weiterzudrücken, einfach weil ich wusste: DAS, was jetzt kommt ist kein Stress, sondern es macht Spaß und ist entspannend.

Und dann habe ich mich hingesetzt, meinen Kaffee getrunken und einfach nichts gemacht. Das war schön. Und ich mache es heute noch. Aber seitdem ich ein paar Jahre später das Journaling für mich entdeckt habe, ist auch dies zu einem festen Bestandteil meiner Morgenroutine geworden.

Was ich mit dieser Geschichte sagen will:

Es wird viel über Morgenroutinen gesprochen, soviel, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass allein der Gedanke daran uns schon in Stress versetzen kann. Wenn ich mir anschaue, wie die Routinen mancher Youtuberinnen aussehen, dann denke ich: Dafür bräuchte ich mindestens 2 Stunden.

Aber das Gute ist: Wie DU deine Morgenroutine gestaltest, bleibt ganz allein dir überlassen. Genauso wie viel Zeit du dir dafür nimmst.

Und da ich für mich die Erfahrung gemacht habe, dass mir diese Routine richtig gut tut, kann ich einfach nicht anders, als in diesem Artikel ein paar Inspirationen mit dir zu teilen. 🌱

Nachfolgend habe ich für dich 4 Inspirations-Schritte aufgeschrieben, die du, wenn du magst, für deine Morgenroutine übernehmen kannst.

4 Schritte für deine Morgenroutine

SCHRITT 1: Ich lasse mir etwas Zeit mit dem Aufwachen & koche mir dann erst einmal in Ruhe einen leckeren Kaffee. ☕️

SCHRITT 2: Danach schreibe ich Morgenseiten. Dazu nehme ich mir 3 leere Seiten Papier und schreibe sie einfach voll. Ohne zu bewerten! Es geht lediglich darum, alles aus meinem Kopf aufs Papier zu bekommen. Danach fühle ich mich klarer. Hier findest du noch einen ausführlicheren Artikel zu den Morgenseiten.

SCHRITT 3: Journaling. Wenn ich mich etwas sortiert habe, nehme ich mein Journal und schreibe mein wichtigstes Ziel für den Monat auf. Wenn du noch kein Journal führst und gerne damit anfangen möchtest, ist mein kostenloser Beginner-Kurs vielleicht interessant für dich. Du findest ihn, wenn du hier klickst.

SCHRITT 4: Die Morgenroutine schließe ich damit ab, in dem ich mir 1-2 Minuten Zeit nehme und mein Ziel visualisiere.

Ich mache nicht alle der hier vorgestellten Schritte jeden Tag. Es gibt Tage, an denen nehme ich mir 10 Minuten Zeit und an anderen Tagen 30 Minuten. Je nachdem gestalte ich flexibel meine Morgenroutine.

Ich wünsche dir viel Freude mit deiner eigenen Morgenroutine und einen guten Start in Tag. 🌻

Alles Liebe

Anna-Sophie

PS: Noch mehr Inspirationen zu den Themen Journaling, Mindset, Manifestieren & Ziele erreichen, findest du auch meinem Blog.

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Auf dieser Seite findest du jede Menge Impulse und Inspirationen zu den Themen Romane, Schreiben Journaling, Mindset und Kreativität.



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